Schreier

Goldwaage

Lege mir jedes deiner Worte auf meine Zunge und
ich lege jedes Wort auf meine Goldwaage. Die Wahrheit
ist keine Option, sie ist der Schlüssel zum Paradies.
Öffne mir dein Herz und ich werde dir das selbe tun.

Maße: 39 x 27 x 21 cm
Farbe: mangan-metallic, feuervergoldet
Jahr: 2007

Bittere Pille

Im Gegensatz zu dir, bin ich immun.
Dein Kummer macht mir nichts aus,
so gebe ihn mir und entscheide dich
für das Leben anstatt den Tod.
Lege mir deine bitteren Pillen auf die Zunge
und ich werde sie dir versüßen.

Maße: 39 x 27 x 21 cm
Farbe: mangan-metallic
Jahr: 2007

Feuerteufel

Es macht mir nichts aus, das Feuer,
bin ich doch daraus geboren.
Erwiderst du mein Vertrauen,
so gehe ich für dich durchs Feuer
und schüre es bei Dunkelheit.
Doch verleugnest du mich
und tust mir unrecht,
ist Öl was dich erwartet.

Maße: 45 x32 x 29 cm
Farbe: mangan-metallic, Rot
Jahr: 2007

INTIM
Griechische Mythologie für das 21. Jahrhundert.

Frauenmuseum Hittisau/Vorarlberg, Austria, 2008

Kurratoren:
Elisabeth Stöckler
Hermann Denz

HYPNOS

In der Installation Hypnos,  (Gott des Schlafs, Vater aller Träume und Bruder des Todes) sehen wir ein Bett mit 7×4 Poster mit Schlafenden. Das Bett scheint auf blauem Licht zu schweben, im Hintergrund wird ein altes Vorarlberger Schlaflied gesummt.

Davor steht Charon (Fährmann), der den Toten für einen Obolus (Münze unter der Zunge) in einem Binsenboot über den Styx (Totenfluss) fährt  und sie in das Reich des Hades (Unterwelt) geleitet.

Salzburger Keramik-Preis 2010
2. Platz

Juriebegründung:
Die Werke von Margit Denz verraten ein lustvolles plastisches Arbeiten, sie reizen zum Widerspruch. In technischer Perfektion gelingt ihr die Umsetzung ihrer Ideen mit adäquaten Mitteln, wie die stimmige Präsentation der Köpfe als Einheit mit ihren Metallträgern. Die „Tentakel-Gefäße“ ergänzen die Kinderköpfe und zeigen die Vielseitigkeit der Arbeit.

zur Ausstellung:

die Wächterköpfe und Tentakelschalen von Margit Denz erscheinen durch ihre Oberflächengestaltung beinahe wie aus Metall. Durch die dunkle Farbe und die vielen wellenförmig angeordneten Tentakelfüße wirken die Schalen schaurig und schön zugleich. Die Kinder-Köpfe haben jeweils die gleiche Grundform, sind aber dann jeder individuell gestaltet und wurden teilweise mit Glasaugen ergänzt, so dass ihr starrer Blick noch intensiver wirkt.

Herzsporn

Galerie Unart/Villach/Austria, 2011

Kurator:
Peter Resch

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